Stempelkarte-Vorlage: selbst erstellen oder gleich digital?

Eine Papier-Stempelkarte ist in 20 Minuten gestaltet und gedruckt. Diese Anleitung zeigt, wie — und wo die Papierkarte an ihre Grenzen kommt.

Stand: 2. September 20265 Min. Lesezeit

Bild folgtLeere Stempelkarten-Vorlage auf einem Schreibtisch neben Schere, Stift und Smartphone
Leere Stempelkarten-Vorlage auf einem Schreibtisch neben Schere, Stift und Smartphone
Papier zum Start, digital zum Skalieren.

Papier-Stempelkarte selbst erstellen

Du brauchst kein Design-Programm. Ein Textdokument oder eine kostenlose Vorlage reicht.

  1. Format wählen: Scheckkartengröße (85 × 55 mm) passt ins Portemonnaie. 8–12 Karten auf ein A4-Blatt setzen.
  2. Kopf gestalten: Betriebsname, Logo, in einem Satz die Prämie („Jeder 10. Kaffee gratis").
  3. Felder anlegen: 8–12 gleich große Kreise oder Kaffeebohnen-Symbole.
  4. Kleingedrucktes: Gültigkeit, „nicht mit anderen Aktionen kombinierbar", optional eine laufende Nummer.
  5. Drucken auf 250–300 g Karton, zuschneiden, fertig.
  6. Stempel besorgen, der schwer nachzumachen ist (individuelles Motiv statt Standard-Häkchen).

Wo die Papierkarte an Grenzen stößt

  • Schwund: Ein großer Teil der Karten ist beim spontanen Besuch nicht dabei.
  • Fremdstempel: Standardstempel sind leicht zu beschaffen.
  • Keine Daten: Du weißt nie, wie viele Karten laufen, wer kurz vor der Prämie steht, wer abgesprungen ist.
  • Kein Kanal: Du kannst niemanden erinnern oder zurückholen.
  • Nachdruck: Jede Änderung an Prämie oder Design kostet eine neue Druckrunde.

Die digitale Alternative mit OnCherry

Dieselbe Mechanik, ohne die Nachteile: Der Gast scannt einen QR-Code und bestätigt in WhatsApp — keine App, keine Plastikkarte. Die Karte ist immer dabei, Stempel gibt es nur über deinen Code oder das Personal, und du siehst im Dashboard, wer wie oft kommt. Geburtstagsprämie und Reaktivierung nach 30/60/90 Tagen laufen automatisch.

Empfehlung

Für einen Testlauf oder einen Marktstand: Papier. Für ein Programm, das dauerhaft laufen und wachsen soll: digital. Der Umstieg ist fließend — starte mit OnCherry und stemple bestehende Papierkarten übergangsweise weiter ab.

Häufige Fragen

Wie viele Felder sollte eine Stempelkarte haben?

8 bis 12. Weniger frisst Marge, mehr demotiviert. Für Café und Bäckerei sind 10 üblich, bei teureren Leistungen eher 8.

Was muss auf die Papierkarte drauf?

Betriebsname und Logo, die Zahl der Felder, die Prämie in einem Satz, ein Gültigkeitshinweis und Platz für den Stempel. Optional eine kleine Nummer zur Kontrolle.

Wann lohnt sich der Wechsel auf digital?

Sobald das Programm dauerhaft läuft. Dann sparst du Nachdrucke, verhinderst Fremdstempel und bekommst Daten. Mit OnCherry läuft die digitale Karte über WhatsApp, ohne App für die Kunden.

Kann ich beides parallel führen?

Ja. Viele Betriebe starten digital und stempeln bestehende Papierkarten übergangsweise weiter ab.

Treueprogramm über WhatsApp — ohne App, ohne Plastikkarte

OnCherry richtet dein Punkte- oder Stempelprogramm ein und hilft dir beim kompletten Setup — persönlich und kostenlos.

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